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Artikel 23.10.2013 Um­set­zung der Emp­feh­lun­gen des Hand­lungs­kon­zepts

AusTheorie wird Praxis: Schrittweise Umsetzung hilfreicher Maßnahmen zur Bekämpfung von Rechtsextremismus

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Wichtige, im Handlungskonzept enthaltene Maßnahmen, deren Umsetzung begonnen oder bereits abgeschlossen wurde, sind u.a.:

  • Internetplattform, um Sportverbänden, Vereinen und deren Mitgliedern umfassende Informationen über Rechtsextremismus und seine Bekämpfung auf einfachem Wege, sportspezifisch und komprimiert zugänglich zu machen:

    • Das Internetportal www.Sport-mit-Courage.de ist ein Angebot von Sportlern für Sportler. Es stellt kompakte, praxisorientierte Informationen und Materialien zum Thema Rechtsextremismus im Bereich des Sports zusammen. Angesprochen sind aktive Sportlerinnen und Sportler ebenso wie Jugendleiterinnen und -leiter, Trainerinnen und Trainer und Funktionärinnen und Funktionäre.
    • www.mach-den-unterschied.de ist ein Online-"Training" für Zivilcourage, das sich insbesondere an Jugendliche richtet. Hier können Nutzer ganz praktisch üben, wie man reagieren kann, wenn man im (Sport-)Alltag mit Diskriminierung, Rassismus oder Rechtsextremismus konfrontiert wird. Eine Nachwuchsmannschaft der Berliner Eisbären hat als Schauspieler und bei der Entwicklung der Spielszenen mitgewirkt.
    • Beide Portale wurden von der Online Beratung gegen Rechtsextremismus des Vereins Gegen Vergessen - Für Demokratie und den Landessportbünden der ostdeutschen Länder entwickelt. Gefördert wurden die Projekte aus dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" des Bundesministeriums des Innern.
  • Benennung von Ansprechpartnern / innen für das Thema in allen Landessportbünden, Spitzenverbänden, den Verbänden mit besonderen Aufgaben und idealerweise in den Sportvereinen, soweit dort leistbar. In fast allen Landessportbünden gibt es bereits derartige Personen.

  • Soweit noch nicht vorhanden: Schaffung eigener verbandsinterner Beratungsstrukturen,
  • Vernetzung mit externen Beratungs- und Coachingangeboten.
  • Schulung von Ansprechpartnern / -innen und sonstigen Multiplikatoren /-innen, die insbesondere in die Landessportjugenden, Spitzenverbände und Verbände mit besonderen Aufgaben hinein für weitergehende Sensibilisierung sorgen,
  • ergänzende Lehrgänge / Fortbildungsbausteine zu dem Thema im Rahmen der Übungsleiter- /und Traineraus- und –weiterbildung.
  • Die Schaffung eines "Gütesiegels", um eine Befassung der Vereine mit dem Thema und eine klare Positionierung der Vereine gegen Rechtsextremismus zu erreichen.

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